ABTTF-Präsident: „Als die türkische Minderheit von West-Thrakien möchten auch wir als Brücke der Freundschaft zwischen unserem Land, Griechenland, und unserem Mutterland, der Türkei sein Dies ist jedoch leider nicht möglich, da unsere Minderheit infolge der staatlichen Politik unseres Landes, die auf der Leugnung unserer türkischen Identität beruht, als ‚Feind im Innern, Bedrohung und Gefahr‘ dargestellt und somit sowohl in der Politik als auch in den griechischen Mainstreammedien zur Zielscheibe gemacht wird.“
Der Verteidigungsminister Griechenlands, Nikos Dendias, wurde am 25. Mai 2026 während seines offiziellen Besuchs in Albanien vom Premierminister Edi Rama in Tirana empfangen.
Während des Treffens, bei dem aktuelle geopolitische Entwicklungen in der Region sowie die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern erörtert wurden, merkte Dendias an, dass seine Wurzeln in Himara liegen und betonte, dass die in Albanien lebende griechische nationale Minderheit als Brücke der Freundschaft zwischen den beiden Ländern und ihren Völkern ist.
„Es ist völlig selbstverständlich, dass der Verteidigungsminister Dendias während seines offiziellen Besuchs in Albanien auf die griechische Minderheit Bezug nimmt und deren Rechte wahrt. Als die türkische Minderheit von West-Thrakien möchten auch wir als Brücke der Freundschaft zwischen unserem Land, Griechenland, und unserem Mutterland, der Türkei sein Dies ist jedoch leider nicht möglich, da unsere Minderheit infolge der staatlichen Politik unseres Landes, die auf der Leugnung unserer türkischen Identität beruht, als ‚Feind im Innern, Bedrohung und Gefahr‘ dargestellt und somit sowohl in der Politik als auch in den griechischen Mainstreammedien zur Zielscheibe gemacht wird. Wenn die hochrangigen Vertreter*innen unseres Mutterlandes während ihrer offiziellen Besuche in unserem Land die Rechte und Anliegen unserer Minderheit zur Sprache bringen, wird dies von unserem Land stets kategorisch zurückgewiesen. Im Gegensatz zu den bedeutenden positiven Schritten, die unser Mutterland in den letzten Jahren zugunsten der orthodoxen griechischen Minderheit in İstanbul, Gökçeada und Bozcaada unternommen hat, verfolgt unser Land gegenüber den West-Thrakien Türken eine völlig gegenteilige Politik und ignoriert uns völlig. Wir fordern, dass unser Land einen direkten Dialog mit uns über die Angelegenheiten führt, die unsere Minderheit unmittelbar betreffen. Denn wie wir stets betont haben, sind wir der Überzeugung, dass alle unsere Probleme auf der Grundlage von Dialog und gutem Willen gelöst werden können“, sagte Halit Habip Oğlu, Präsident der Föderation der West-Thrakien Türken in Europa (ABTTF).
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