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Batı Trakya

Möge das Jahr 2025 uns allen und der Welt Hoffnung bringen!

02.12.2024

Liebe Leserinnen und Leser,

ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu und wir verabschieden uns bald aus dem Jahr 2024.

Wie Sie auch sehen, geht der Krieg zwischen Russland und der Ukraine auf unserem Kontinent weiter. Zudem eskalierte der Krieg in den letzten Tagen.

Leider scheint es, dass dieser Krieg im Jahr 2025 weitergehen wird, und angesichts der Ereignisse im Nahen Osten haben auch die Kommentare zugenommen, dass der Dritte Weltkrieg bereits begonnen habe.

Ich hoffe, dass die geopolitischen Entwicklungen nicht zu einem totalen Weltkrieg führen werden.

Bei der US-Präsidentschaftswahl am 5. November gewann Donald Trump und wird zum zweiten Mal US-Präsident.

In seiner Rede unmittelbar nach der Wahl und nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatte Trump Folgendes gesagt: „Als nächster Präsident der Vereinigten Staaten werde ich der Welt Frieden bringen.“

Ich hoffe, dass Trump, der am 20. Januar 2025 sein Amt antreten wird, sein Versprechen hält und dafür sorgt, dass der Krieg in der Ukraine endet.

Ich hoffe auch, dass Trump als US-Präsident auch eine aktive Rolle bei der Schaffung von Frieden im Nahen Osten einnimmt.

Denn voller Schmerz sind wir jeden Tag Zeugen der anhaltenden Tragödie in Palästina.

Auch das libanesische Volk erlebt sehr schwere Tage.

Leider sieht die aktuelle Lage weltweit düster aus.

Andererseits gibt es für uns auch positive Entwicklungen.

Zwischen unserem Land Griechenland und unserem Mutterland Türkiye finden Treffen zu vertrauensbildenden Maßnahmen statt, und in den bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern herrscht eine aufrichtige und positive Atmosphäre.

Vor kurzem war der türkische Außenminister Hakan Fidan zu einem Arbeitsbesuch in Athen und traf sich mit dem Außenminister unseres Landes, George Gerapetritis.

Die beiden Außenminister erörterten die bilateralen Beziehungen und die Vorbereitungen für das für 2025 geplante Treffen des Hochrangigen Kooperationsrates (HLCC) auf Ebene der Staats- und Regierungschefs.

Bei diesem Treffen wurden neben anderen Themen zwischen den beiden Ländern natürlich auch unsere Volksgruppe und deren Probleme besprochen, mit denen sie in unserem Land konfrontiert ist.

Es wurde auch auf die Probleme der türkischen Gemeinschaft auf Rhodos und Kos hingewiesen.

Bei der Pressekonferenz sagte der Außenminister Fidan, dass sie unsere Probleme, Forderungen und Erwartungen und die der Türken auf Rhodos und Kos angesprochen haben.

Und der Außenminister unseres Landes, Gerapetritis, führte aus, dass sie sich wünschen, dass die Minderheiten eine Brücke der Freundschaft zwischen den beiden Ländern bilden.

In Athen empfing der Außenminister unseres Mutterlandes die Mitglieder des Beratungsausschusses der Türkischen Minderheit von West-Thrakien und hörte uns zu.

Zuletzt erklärte der Außenminister Fidan am 22. November in seiner Rede vor der Großen Nationalversammlung von Türkiye, dass sie danach streben, die Dialogmechanismen und die positive Agenda mit unserem Land voranzutreiben.

In seiner Rede sagte Fidan, dass wir als die türkische Volksgruppe in West-Thrakien und die Türken auf Rhodos, Kos und den Dodekanes-Inseln zu den vorrangigen Themen in den Beziehungen zu unserem Land gehören.

So wie die Regierung unseres Landes die griechische Minderheit in Albanien schützt und mit Albanien über ihre Rechte Gespräche führt, tut Türkiye selbstverständlich dasselbe für uns.

Es scheint, dass sich einige Kreise in unserem Land von diesem positiven Dialog, der zum Ziel hat, das Vertrauen und die Aufrichtigkeit gegenüber unserem Mutterland zu stärken, gestört fühlen und versuchen, die positiven Schritte der Regierung zu verhindern.

Zuletzt wurde der Abgeordnete Antonis Samaras, ehemaliger Ministerpräsident unseres Landes und ehemaliger Vorsitzender der regierenden Partei Nea Dimokratia (ND), aus der Partei ausgeschlossen, weil er die Aussagen des Außenministers verdreht, und offen und provokativ extreme Lügen verbreitet hat.

In gewisser Weise ist dieser Ausschluss ein Beweis dafür, wie viel Wert die Regierung auf die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu unserem Mutterland legt.

Das kommende Jahr sieht für uns hoffnungsvoll aus.

Wir werden die Entwicklungen weiterhin verfolgen.

Natürlich werden unsere Probleme nicht an einem Tag gelöst, aber wie wir immer sagen, wenn es guten Willen und Aufrichtigkeit gibt, ist es nicht schwer, die meisten davon zu lösen.

Und wir werden entschlossen weiterarbeiten, wie wir es seit Jahren tun.

Ich wünsche Ihnen einen ruhigen und friedlichen Dezember mit Ihrer Familie und Ihren Lieben, und hoffe, dass das neue Jahr uns allen Hoffnung, Gesundheit und Wohlstand bringt.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße


Halit Habip Oğlu
ABTTF-Präsident

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