Der Präsident der Föderation der West-Thrakien Türken in Europa (ABTTF), Halit Habip Oğlu, war am 9. Dezember 2025 zu einem Arbeitsbesuch in Brüssel, der Hauptstadt der Europäischen Union (EU).
Im Rahmen des Arbeitsbesuchs traf sich Habip Oğlu in Begleitung von Deniz Servantie vom Brüsseler Büro der ABTTF mit den Abgeordneten des Europäischen Parlaments (EP) İlhan Küçük (Renew Europe, Bulgarien) von der türkischen Volksgruppe in Bulgarien und Loránt Vincze (EPP, Rumänien) von der ungarischen Minderheit in Rumänien, der geleichzeitig Vorsitzender der Intergruppe für Traditionelle Minderheiten, nationale Gemeinschaften und Sprachen ist.
Bei den Treffen mit den Europaabgeordneten, die sich mit Minderheitenrechten befassen, wurden die aktuellen Probleme der türkischen Volksgruppe in West-Thrakien zur Sprache gebracht und die Entwicklungen im Hinblick auf nationale Minderheiten in der Europäischen Union (EU) im Jahr 2025 besprochen.
Habip Oğlu wies darauf hin, dass im Jahr 2025 die Rechtsstaatlichkeit und Unabhängigkeit der Justiz in Griechenland weiter zurückgingen, und sagte, dass Griechenland die Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Bezug auf die türkischen Vereine in der Fallgruppe Bekir-Ousta und andere seit fast 18 Jahren immer nicht vollstreckte.
Bei den Treffen mit den Europaabgeordneten kam es auch zu einem Meinungsaustausch über die Zusammenarbeit im Jahr 2026 beim Europäischen Parlament, vor allem bei der Intergruppe für traditionelle Minderheiten, nationale Gemeinschaften und Sprachen.