ABTTF-Präsident: „Wir hoffen, dass diese vom Kulturministerium angestoßenen positiven Schritte fortgesetzt und auch andere türkisch-osmanische Denkmäler in unserem Land, die derzeit vernachlässigt und baufällig sind, so bald wie möglich in ihren Originalzustand zurückversetzt werden. Wir sind davon überzeugt, dass diese historischen Denkmäler in unserem Land, die eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen und Teil des gemeinsamen Weltkulturerbes sind, bewahrt und an zukünftige Generationen weitergegeben werden müssen.“
Das Kulturministerium Griechenlands übernimmt die Restaurierung und Landschaftsgestaltung der Aslan-Pascha-Moschee und des dazugehörigen Grabmals aus der osmanischen Zeit von der Stadt Ioannina, da diese die Arbeiten nicht innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens abschließen konnte.
Laut einem Bericht auf der Nachrichtenseite Epirusonline.gr haben das Kulturministerium, die Region Epirus und die Stadt Ioannina eine Programmvereinbarung zur Umsetzung eines vom Kulturministerium finanzierten Projekts im Wert von 110.000 Euro unterzeichnet. Ziel ist die Fertigstellung der Arbeiten innerhalb von sechs Monaten.
Die 1618 von Aslan Pascha, dem Sandschak Bey von Tirhala, erbaute Aslan-Pascha-Moschee ist derzeit für Gottesdienste geschlossen und wird von der Stadt als ethnografisches Museum genutzt. Die Aslan-Pascha-Moschee, neben der sich eine Bibliothek, eine Madrasa und das Grabmal von Aslan Pascha befinden, ist aufgrund ihrer Lage auf einem hohen Hügel von vielen Punkten in der Stadt aus sichtbar.
„Es ist eine sehr erfreuliche Nachricht, dass die Restaurierung der Aslan-Pascha-Moschee, eines der bedeutendsten türkisch-osmanischen Denkmäler in Ioannina, innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein wird. Es ist unser großer Wunsch, dass auch die laufenden Restaurierungsarbeiten an der 600 Jahre alten Çelebi-Sultan-Mehmet-Moschee in Didymoteicho, die 2017 bei einem Brand ihr gesamtes einzigartiges Holzdach und einen Großteil ihrer Innenausstattung verlor, bald abgeschlossen werden. Wir hoffen, dass diese vom Kulturministerium angestoßenen positiven Schritte fortgesetzt und auch andere türkisch-osmanische Denkmäler in unserem Land, die derzeit vernachlässigt und baufällig sind, so bald wie möglich in ihren Originalzustand zurückversetzt werden. Wir sind davon überzeugt, dass diese historischen Denkmäler in unserem Land, die eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen und Teil des gemeinsamen Weltkulturerbes sind, bewahrt und an zukünftige Generationen weitergegeben werden müssen“, sagte Halit Habip Oğlu, Präsident der Föderation der West-Thrakien Türken in Europa (ABTTF).