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Batı Trakya

ABTTF-Präsident Habip Oğlu: Iftar-Programme in West-Thrakien scheinen in einigen Kreisen für Unmut gesorgt zu haben

04.03.2026

Anlässlich des heiligen Monats Ramadan finden in West-Thrakien, Griechenland, traditionelle Iftar-Programme statt. Die griechischen Medien berichteten darüber. Auch die lokale griechische Presse berichtete über diese Iftar-Programme, die in den verschiedenen türkischen Dörfern in der Region stattfinden und an denen auch hochrangige Gäste aus Türkiye teilnehmen.

„Bei diesen Iftar-Programmen, die jeden Tag in unseren verschiedenen Dörfern stattfinden, kommen die West-Thrakien Türken zusammen und brechen gemeinsam Fasten. Auch die Vertreter*innen unseres Mutterlandes Türkiye nehmen an diese teil und teilen mit uns den Geist des Miteinanders und der Solidarität im Ramadan. Aus irgendeinem Grund scheinen diese Treffen jedoch in manchen Kreisen für Unmut gesorgt zu haben. Aber auch die Regierenden unseres Landes nehmen an den von den Griechen in der Türkei organisierten religiösen Veranstaltungen teil. Vor vier Jahren hatte der Ministerpräsident Mitsotakis das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Fener besucht und am dortigen Gottesdienst zum Fest der Orthodoxie teilgenommen. Es ist aber unmöglich, dieses schöne Bild auch in unserem Land zu sehen. Die Teilnahme von den Gästen aus unserem Mutterland an unseren Iftar-Programmen stößt auf Ablehnung. Manche Kreise, die die Spannungen in unserer Region bewusst verschärfen wollen, provozieren weiterhin. Auch das auf die Außenwand der Hürriyet-Moschee in Xanthi besprühte Kreuz ist eine Folge dieser Provokation. Wir sind uns dieser Provokationen bewusst, lassen uns aber nicht von ihnen täuschen“, sagte Halit Habip Oğlu, Präsident der Föderation der West-Thrakien Türken in Europa (ABTTF).

*Foto: www.gundemgazetesi.com 

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