ABTTF-Präsident: „Wir als die ABTTF wiesen wir von Anfang an bei den Vereinten Nationen und dem Europarat auf die Verzögerungen bei der Restaurierung der Moschee nach dem Brand hingewiesen und forderten wir unser Land auf, sicherzustellen, dass die fünf Jahre nach dem Brand 2022 begonnenen Restaurierungsarbeiten schnellstmöglich abgeschlossen werden. Neun Jahre später wird unsere sechs Jahrhunderte alte Moschee, die eines der schönsten Beispiele unseres gemeinsamen kulturellen Erbes ist, öffnet wieder ihre Türen.“
Die Kulturministerin Griechenlands, Lina Mendoni, besichtigte am 6. August 2026 die kurz vor dem Abschluss stehenden Restaurierungsarbeiten an der historischen Çelebi-Sultan-Mehmet-Moschee (Beyazıt-Moschee) in Didymoticho während ihres Besuchs in der Region West-Thrakien.
Die Ministerin Mendoni, begleitet von dem Regionalgouverneur von der Region Ostmakedonien und Thrakien, Christodoulos Topsidis, sagte, dass die Çelebi-Sultan-Mehmet-Moschee (Beyazıt-Moschee) ein Denkmal von enormer Bedeutung für das architektonische Erbe Südosteuropas darstellt, und verwies darauf, dass das Kulturministerium nach dem verheerenden Brand im Jahr 2019 die Restaurierung des Bauwerks in die Wege leitete, und die Moschee schon bald wieder für die Einwohner*innen von Didymoticho sowie für Besucher*innen geöffnet wird.
Die im Zentrum von Didymoticho gelegene, 600 Jahre alte Çelebi-Sultan-Mehmet-Moschee (Beyazıt-Moschee), eines der bedeutendsten türkisch-islamischen Denkmäler auf dem Balkan und in Europa, ist die erste Moschee, die vom Osmanischen Reich auf europäischem Boden errichtet wurde. Bei dem 2017 ausgebrochenen Brand war ihr einzigartiges Holzdach vollständig zerstört und ein Großteil ihres Innenraums beschädigt worden.
„Wie die Kulturministerin unseres Lands, Griechenlands, Mendoni, betonte, ist es eine sehr erfreuliche Nachricht, dass die Restaurierungsarbeiten an der Sultan-Çelebi-Mehmet-Moschee (Beyazıt-Moschee), einem der bedeutendsten kulturellen und architektonischen Wahrzeichen Europas, kurz vor dem Abschluss stehen. Wir als die ABTTF wiesen wir von Anfang an bei den Vereinten Nationen und dem Europarat auf die Verzögerungen bei der Restaurierung der Moschee nach dem Brand hingewiesen und forderten wir unser Land auf, sicherzustellen, dass die fünf Jahre nach dem Brand 2022 begonnenen Restaurierungsarbeiten schnellstmöglich abgeschlossen werden. Neun Jahre später wird unsere sechs Jahrhunderte alte Moschee, die eines der schönsten Beispiele unseres gemeinsamen kulturellen Erbes ist, öffnet wieder ihre Türen. Wir hoffen, dass auch die baufälligen Denkmäler aus der türkisch-osmanischen Zeit in unserem Land, insbesondere in unserer Region West-Thrakien, schnellstmöglich und originalgetreu restauriert werden, damit sie für die Zukunft erhalten bleiben“, sagte Halit Habip Oğlu, Präsident der Föderation der West-Thrakien Türken in Europa (ABTTF).
*Foto: www.anadoluimages.com