ABTTF-Präsident: „Während unser Mutterland, die Türkei, in den letzten Jahren zahlreiche konkrete Schritte unternommen hat und weiterhin unternimmt, um die Rechte der griechisch-orthodoxen Minderheit zu verbessern, die es als Bereicherung betrachtet, sieht unser Land, Griechenland, uns weiterhin als interne Bedrohung an, anstatt die Probleme unserer Minderheit zu lösen und schafft neue Probleme. Bei dieser Gelegenheit möchten wir Erzbischof Elpidophoros daran erinnern, dass die Religionsfreiheit und Menschenrechte nicht selektiv auf eine bestimmte Minderheitengruppe angewandt werden können; sie sind universell und gelten gleichermaßen für alle.“
Der in Istanbul geborene Erzbischof Elpidophoros von Amerika äußerte sich zur Wiedereröffnung des Priesterseminars von Heybeliada (Chalki).
Elpidophoros sagte, dass die Frage des Priesterseminars von Chalki nicht allein aus der Sicht bezüglich des griechisch-orthodoxen Patriarchats von Fener und der Orthodoxie betrachtet werden dürfe, und fügte hinzu, dass das Thema vielmehr im weiteren Sinne mit dem Schutz der Religionsfreiheit und der Menschenrechte verknüpft sei.
„Mit dem Vertrag von Lausanne aus dem Jahr 1923 wurden der Status der türkischen Minderheit von West-Thrakien und der griechisch-orthodoxen Minderheit in unserem Mutterland, der Türkei festgelegt sowie deren Bildungs- und Religionsautonomie garantiert. Während unser Mutterland, die Türkei, in den letzten Jahren zahlreiche konkrete Schritte unternommen hat und weiterhin unternimmt, um die Rechte der griechisch-orthodoxen Minderheit zu verbessern, die es als Bereicherung betrachtet, sieht unser Land, Griechenland, uns weiterhin als interne Bedrohung an, anstatt die Probleme unserer Minderheit zu lösen und schafft neue Probleme. Unser Land erkennt die von unserer Minderheit frei gewählten Muftis nicht an, sondern ernennt stattdessen Muftis unter Verletzung unserer Religionsautonomie. Mit dem Gesetz Nr. 4964/2022 hat es unsere autonomen Mufti-Ämter kurzerhand in gewöhnliche staatliche Behörden umgewandelt und uns unsere Religionsautonomie entzogen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir Erzbischof Elpidophoros daran erinnern, dass die Religionsfreiheit und Menschenrechte nicht selektiv auf eine bestimmte Minderheitengruppe angewandt werden können; sie sind universell und gelten gleichermaßen für alle“, sagte Halit Habip Oğlu, Präsident der Föderation der West-Thrakien Türken in Europa (ABTTF).
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